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Dysgnathiebehandlung

Dysgnathiebehandlung

Als skelettale Dysgnathie bezeichnet man unterschiedlichste Fehlstellungen des Ober- oder Unterkiefers. Die Folgen sind neben ästhetische Beeinträchtigungen (etwa ein zu kurz oder zu lang wirkendes Kinn) vor allem funktionelle Störungen, wie ein falscher Zusammenbiss und Probleme beim Schlucken, Kauen, Sprechen oder der Atmung. Auch Kiefergelenk-, Gesichts- und Kopfschmerzen bis hin zu Nacken- und Haltungsproblemen können auftreten.

Ist die Form oder die Position der Kiefer verantwortlich für die Störung, kann eine sogenannte Umstellungsoperation (Osteotomie) helfen.

Fachkompetenz, Erfahrung, Besonderheiten

Dr. Fischell verfügt auf diesem Gebiet über eine langjährige Erfahrung. Mit einer sehr großen Zahl von Behandlungen zählt er zu den erfahrensten Operateuren Deutschlands. Entsprechende Eingriffe führt er daher mit außerordentlicher Kompetenz und Routine durch. Unter anderem setzt er neue minimalinvasive Techniken sowie selbstauflösende fixierende Platten und Schrauben ein.

Die Therapie solcher Fehlstellungen läuft in drei Behandlungsphasen als kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung ab. Vor der geplanten Operation werden die Zahnbögen durch eine festsitzende Apparatur (Klammer) harmonisiert, sodass die Zähne dann im Ober- und Unterkiefer intraoperativ (bei der Operation) optimal zueinander passen.

Der zweite Schritt ist die Umstellungsoperation. Dabei wird der Ober- oder Unterkiefer nach zuvor aufwendig erfolgter Planung getrennt und mit kleinsten Platten in neuer Position fixiert. Das gewünschte Operationsergebnis wird unter Berücksichtigung eines optimalen ästhetischen Ergebnisses und der gewünschten exakten Bisssituation durch eine computergestützte 3D-Simulation der Operation festgelegt.

Die notwendigen Daten werden dazu durch eine Computertomographie oder Digitale Volumentomographie errechnet. Die benötigten OP-Splinte werden mit einem 3D-Plotter hergestellt. Diese High-End-Operationsplanung minimiert gleichzeitig das Risiko intraoperativer Nerv- oder Gefäßverletzungen.

Postoperativ werden dann in der dritten Phase notwendige kieferorthopädische Feinkorrekturen durchgeführt.