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Parodontalchirurgie

Praxis

Die Parodontitis ist eine durch bakterielle Beläge am Zahnfleischrand verursachte Entzündung des Zahnbettes und bei Erwachsenen ab etwa 35 Jahren heute die Hauptursache für Zahnverlust!

Die chronische Erkrankung kann zwar nicht völlig geheilt, aber durch eine konsequente Zahnfleischtaschenbehandlung zum Stillstand gebracht werden.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis mit tieferen Zahnfleischtaschen erfolgt dazu unter Umständen ein kleiner chirurgischer Eingriff.

Unsere chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten:

Ergänzend kann je nach Ausprägung des Krankheitsbildes ein weiterer parodontalchirugischer Eingriff erforderlich oder gewünscht sein. Dazu gehören folgende Behandlungen:

Oft gelingt es mit Hilfe sogenannter regenerativer Techniken (Gesteuerte Gewebe- und Knochenregeneration, GTR und GBR), Zahnhaltegewebe inklusive des Kieferknochens wieder aufzubauen, die entsprechenden Zähne zu stabilisieren und sie damit vor dem Ziehen zu bewahren.

Innovativ: Bei Bedarf setzen wir zusätzlich Schmelzmatrixproteine ein. Sie sind auch bei der Neuentstehung von Zähnen beteiligt und fördern die notwendigen Wachstumsprozesse zum Aufbau eines gesunden Zahnhalteapparates.

Mehr über GTR und GBR lesen Sie in unserem Zahn-Ratgeber.

Die Parodontitis, aber ebenso nichtentzündliche altersbedingte Vorgänge und eine zu „feste“ Zahnputztechnik sind die Ursache für Zahnfleischrückgang. Die Zähne wirken dann sehr lang und sind durch die freiliegenden Zahnhälse deutlich empfindlicher und anfälliger für Zahnhalskaries.

Eine Zahnfleischtransplantation sorgt in der Regel für Abhilfe. Dazu übertragen wir ein kleines Stück Gewebe zum Beispiel aus der hinteren Gaumenpartie des Mundes auf die freiliegenden Bereiche. So kann Zahnfleisch in vielen Fällen wieder in einen gesunden und schönen Zustand versetzt werden.